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Ratatouille auf asiatisch? – Zucker- und glutenfrei!

Drei Wochen zucker- und glutenfrei sind heute rum. Nun fehlt nur noch eine Woche, bis ich wieder alles essen „darf“.
Grundsätzlich durfte ich das natürlich vorher auch alles. Doch war es meine persönliche Herausforderung auf beides zu verzichten. Warum mache ich das eigentlich? Das haben mich so viele von euch gefragt. Nun, wie ihr schon mitbekommen habt, bin ich selbstständige Kommunikationsdesignerin. Seit Februar bin ich mit meinem Studium fertig und damit ich von meiner Arbeit leben kann, gibt es vorläufig sehr viel zutun. Nebenbei soll dieser Blog und das Social Media nicht vernachlässigt werden. Wie ihr seht gibt es manchmal nicht genug Zeit, sich mit seinem Essen zu beschäftigen. Ich würde sagen, dass ich grundsätzlich sehr darauf achte, was auf mein Tellerchen kommt. Ich meide die meisten Ersatzprodukte und Fertig-Futter kommt erst recht nicht auf unseren Speiseplan. Zumindest, wenn ich die Kontrolle darüber habe. 😉
Lange Rede kurzer Sinn: Um dem „ich hole mir noch eben schnell ein Brötchen auf dem Weg zum Termin“ zu entgehen wollte ich gerne einen Monat auf Zucker und Gluten verzichten. Auch um einfach, selbst in stressigen Zeiten, bewusst auf meine Mahlzeiten zu achten und mir die Zeit zum Kochen nehme.
Ich wollte außerdem wissen, wie sehr mich dieser Verzicht einschränken würde und ob mir etwas fehlt. JA tut es! Mir geht es gut und ich brauche definitiv nicht jeden Tag etwas mit Gluten oder Zucker aber der komplette Verzicht wird auf gar keinen Fall eingeführt. Dafür liebe ich viel zu sehr das gute Sauerteigbrot von meinem Schwiegervater oder ein leckeres, selbst gebackenes Stückchen Kuchen. Dies isst man schließlich auch nicht jeden Tag.

Hat sich eigentlich etwas auf der Wage bemerkbar gemacht?
Dies ist/war gar nicht mein Ziel aber für manche vielleicht eine interessante Information. Bei mir ist bis jetzt nichts passiert. Vielleicht ein Kilo oder so, aber das schwankt grundsätzlich bei mir.

Ich hoffe ihr versteht nun mich und meine persönliche Herausforderung dahinter. Ich wollte euch meine Gedanken und meine Erfahrungen hierzu nicht vorenthalten. Damit ihr aber auch noch etwas davon habt, stelle ich euch das Rezept von Freitag „Ratatouille auf asiatisch?“ zur Verfügung.

Falls ihr mehr wissen möchtet oder noch andere Fragen oder Kritik habt, dann schreibt mir doch einfach einen Kommentar.

Ich freue mich über euer Feedback. <3

Ratatouille auf asiatisch?

250 g Blumenkohl
300 g Kichererbsen
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
1 Knoblauch
200 ml Kokosmilch
passierte Tomaten (1 bis 2 Päckchen – je nach Konsistenz) 
eine Hand voll frischen Spinat
eine Hand voll Erbsen
ein Päckchen Tofu (Natur)
Zitronenmelisse
Currypaste
Curry
Paprika Rosenscharf
Salz, Pfeffer

Öl (Kokosöl)

Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke hacken und mit wenig Kokosöl in einem Topf glasig dünsten.
Blumenkohl, Kichererbsen und Erbsen dazu geben und ein wenig anrösten. Anschließend die Linsen dazu geben und ebenfalls eine Minuten anrösten. Dann mit den passierten Tomate ablöschen.
Zitronenmelisse klein hacken und zusammen mit den Gewürzen (je nach Geschmack) dazu geben. Mit Kokosmilch verfeinern und bei leichter Hitze köcheln lassen, bis der Blumenkohl die gewünschte „Esskonsistenz“ erreicht hat. Zum Schluss den frischen Spinat unter rühren, bis er zusammenfällt.

Den Tofu in Stücke schneiden und in einer separaten Pfanne, in etwas Öl, goldbraun anbraten.
(Den Tofu habe ich nicht gewürzt, da der Rest schon sehr würzig war, da könnt ihr eurer Phantasie aber freien Lauf lassen!)

Auf dem Teller anrichten, mit dem Tofu toppen und genießen.

Super gesund (viel Eisen und Proteine) und macht einfach angenehm satt.

Haut rein ihr Lieben!
Wie immer freue ich mich sehr über Feedback! Schickt mir gerne eure Bilder oder sagt mir einfach, wie es euch geschmeckt hat! <3

2 Kommentare

  1. Jess Jess

    Ich stecke gerade in meiner dritten Woche. Vegan, glutenfrei und zuckerfrei.
    Ich stehe immer sooooo kurz davor schwach zu werden
    Besonders wenn ich Kuchen sehe

    Ich habe im letzten Jahr so viel süßes und ungesundes in mich reingestopft
    Und wollte dringend was daran ändern. Ne Waage habe ich zum Glück nicht, aber nen großen Unterschied merke ich leider auch nicht nicht. Hatte gehofft ein bisschen fitter zu werden und vielleicht leichter meinen inneren schweinehund überwinden zu können um Sport zu machen ☺ Klappt aber noch nicht
    Das ist dann das Ziel für den nächsten Monat

    Aber ich versuche auf jeden Fall jetzt erstmal dein neues Rezept für Brownies ❤

    • heimatgemuese heimatgemuese

      Na das klingt auf jeden Fall nach einem Wandel. Toll, dass du es probieren möchtest. Denke nur immer wieder daran, dass „sich etwas verbieten“ meistens zu nichts führt. Der Seele soll es schließlich auch gut gehen. Wenn du überwiegend gesund isst und noch Sport treibst, dann darfst du dir auch etwas für die Seele gönnen. Was immer es auch sein mag. Ich hoffe trotzdem, dass dir die Brownies geschmeckt haben? 🙂

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