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Spargelsuppe aus Spargelschalen

Leckeres Resteessen à la Heimatgemüse – Spargelsuppe aus Spargelschalen

Brauchst du das noch oder kann das weg? Wer mir zur Spargelzeit diese Frage stellt, bekommt zu hundert Prozent nur eine Antwort: Stopp, das brauche ich noch! Denn alles, was beim Spargelkochen als „Abfall“ übrig bleibt, lässt sich tatsächlich noch sehr gut weiterverwerten. Darum hebe ich Spargelschalen und Spargelenden grundsätzlich auf. In meiner Küche ist das eine wunderbare Basis für eine leckere Spargelsuppe. Aus Spargelschalen lässt sich nämlich ein toller Sud herstellen, der dann zu einer richtig schmackhaften Suppe wird.

Wie einfach sich eine Spargelsuppe aus Spargelschalen herstellen lässt und wie schnell ihr so aus Resten eine vollwertige Mahlzeit zaubern könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Alleskönner Spargel: Warum wir das Gemüse so lieben

Asparaginsäure, Folsäure, Kalium, Magnesium, Zink, Mangan, Eisen, … das sind nur ein paar von ganz vielen wertvollen Nährstoffen, die sich im Spargel befinden. Es ist also keine Überraschung, dass die weißen und grünen Stangen unserem Körper so gut tun. All diese wichtigen Vitamine sorgen nämlich dafür, dass unser Stoffwechsel richtig wach wird und dass Leber, Lunge und Niere gut arbeiten können. Und das ganz nebenbei auch noch mit super leckeren Gerichten – wie zum Beispiel meiner Spargelsuppe aus Spargelschalen.

Aber bevor ich euch gleich das Rezept für die Spargelsuppe aus Spargelschalen verrate, gibt es erst noch ein bisschen „Intimtalk“. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es geht nämlich um das wohlbekannte „Spargelpipi“. Denn wer kennt es nicht: Kaum sind die leckeren Stangen gegessen, drückt die Blase. Und wisst ihr, woran das liegt? Auch an den vielen Vitaminen des Gemüses. Die reinigen nämlich unser Blut und schwemmen Giftstoffe aus dem Körper – die dann als Spargelpipi ihren Weg gehen.

Übrigens: Spargel stärkt auch das Herz und fördert die Zellerneuerung. Auch deswegen gehört das Gemüse zu den von der Organisation Foodwatch e.V. benannten „Clean 15“. Gemeint sind damit die 15 gesündesten Lebensmittel. Und wenn man die dann auch noch in Form einer Spargelsuppe aus Spargelschalen essen kann – perfekt!

Welcher Spargel eignet sich für eine Spargelsuppe aus Spargelschalen?

Am besten eignet sich weißer Spargel für eine Spargelsuppe aus Spargelschalen, da dies die einzige Sorte ist, die man schälen muss. Wichtig ist, dass ihr frische Stangen verwendet. Diese erkennt ihr ganz leicht, indem ihr einfach zwei Stangen aneinander reibt. Wenn es quietscht, ist der Spargel frisch. Trotzdem müsst ihr den Spargel nicht sofort zubereiten, sondern könnt auch auf Vorrat kaufen. Dann solltet ihr die Stangen allerdings zur Lagerung in ein feuchtes Küchentuch wickeln und in den Kühlschrank legen. So halten sie sich mehrere Tage frisch.

Ihr habt Lust auf Spargelsuppe aus Spargelschalen, wollt aber keine Spargelstangen essen oder sie aufbewahren? Auch das ist kein Problem: einfach den Spargel schälen und dann einfrieren. So sind die Stangen für rund sechs Monate haltbar. Und die Schalen könnt ihr sofort weiterverwenden. Wie genau, das verrate ich euch jetzt.

Spargelsuppe aus Spargelschalen

Spargelschalen von ca. 500 g Spargel
1 Liter Wasser
2 Knoblauchzehen
1 EL Albaöl oder Rapsöl mit Buttergeschmack
1 EL Cashewmus
Gehackte frische Petersilie
Steinsalz
Schwarzer Pfeffer

Einen Esslöffel Öl in einen Topf geben und den Knoblauch kurz darin andünsten. Anschließend die Spargelschalen sowie die abgeschnittenen Spargelenden dazugeben und mit einem Liter Wasser aufgießen. Einen Teelöffel Salz zuführen und aufkochen. Nun für ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Danach alles durch ein feines Sieb abgießen, sodass nur der Spargelsud aufgefangen wird. Den Sud zusammen mit einen Esslöffel Cashewmus in einen Standmixer geben und pürieren. Alternative einfach einen Stabmixer nutzen.

In ein oder zwei Schälchen anrichten und mit Petersilie und schwarzem Pfeffer garnieren.

So könnt ihr euch eine leichte Spargelsuppe aus Resten schmecken lassen, die ohne eine Mehlschwitze auskommt.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
Eure Sarah

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